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Buch-Tipp: Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt Ein lesenswertes, gut recherchiertes Buch über die Zukunft des Krieges, die längst schon in vielen Teilen der Welt begonnen hat Während des vergangenen Jahres mehrten sich die Nachrichten aus dem nicht gerade nachrichtenarmen Kriegsgebiet in dem Irak, dass private Personenschützer in dem Auftrag der amerikanischen Regierung in militärische Handlungen... | |
Im Allgemeinen hat man einige Probleme, den Anfang und das Ende dieser Epoche festzulegen, weil der Begriff ein Arbeitsbegriff in der Geschichtswissenschaft ist, mit dem eher Arbeitsfelder innerhalb der Geschichtswissenschaft abgesteckt werden sollen, als dass eigentliche Zeitpunkte des Überganges von einem zu dem anderen Zeitalter festgelegt werden sollen.
Die Frühe Neuzeit beginnt bei den einen mit der Reformation, besser gesagt mit dem Thesenanschlag in Wittenberg an der Tür von der Schlosskirche von Martin Luther (1517), wobei umstritten ist, ob es sich hierbei um eine historische Tatsache handelt -- als andere Zeitpunkte werden häufig auch der Wormser Reichstag von 1521, wo Luther vor dem Kaiser Karl V. seine Lehren widerrufen soll und das nicht tut, die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus (1492), der Fall von Konstantinopel in dem Jahre 1453 oder die Erfindung des Buchdruckes durch Johannes Gutenberg ungefähr 1440 genannt -- und endet entweder mit der amerikanischen Revolution (1776) oder mit der französischen Revolution (1789) oder mit dem endgültigen Zusammenbruch des Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation infolge der Niederlage des preußischen Heeres gegen Napoleon in der Schlacht bei Jena und Auerstedt in dem Jahre 1806.
Im Wesentlichen benutzt man folgende zeitliche Unterteilung zur Periodisierung dieser Epoche:
Buch-Tipp: Der Mann, der für einen Knopf verkauft wurde. Die unglaubliche Geschichte des Jemmy Button Eine packende Geschichte vom Ende der Welt Die Geschichte von Jemmy Button erscheint in deutscher Übersetzung ca. etwa 3 Jahre nach der englischen Erstausgabe, offenbar hat der Verlag R&L auch Gefallen an diesem außergewöhnlichen Buch gefunden. Diese sehr präzise recherchierte Episode aus der langen Geschichte des Zusammentreffens zwischen angeblich... |
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Buch-Tipp: Die Mächte der Zukunft. Gewinner und Verlierer in der Welt von morgen Ein Buch für Feind und Freund Das ist kein Buch, was sich in intellektuellen, ideologischen Gedankenspiralen verliert. Dieser Mann durchschaut Machtgefüge so klar und trocken wie sonst kaum jemand. Er analysiert und ist kein Hellseher. In dem Gegensatz zu anderen weiß er das. Man tut gut dran, diesem Mann zuzuhören. Egal welcher politischen Richtung... |
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In politischer Hinsicht wirkt die Auseinandersetzung zwischen Protestantismus und Katholizismus für die Frühe Neuzeit prägend, die in dem dreißigjährigen Krieg mündet. Die politische Seite ist eine Wesentliche, die man unter dem Begriff Konfessionalisierung einordnet. Insgesamt ist das ein tief greifender Wandel, der alle Lebensbereiche der frühneuzeitlichen Gesellschaft umfasst. Man begreift das auch als einen Modernisierungsprozess. Wir haben einen neuen Typus eines Staates immerhin in dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Der frühneuzeitliche Staat ist ein Territorialstaat mit einem Territorialherrn . Dieser unterscheidet sich von den mittelalterlichen Gebilden dadurch, dass der Grundherr sich ausschließlich als Lehnsherr oder Vasall des Monarchen sieht, während der Territorialherr als ein Souverain seines Landes auftritt. Insgesamt haben wir mit dem Prozess der Konfessionsbildung den der Modernisierung zu sehen. Die hierbei auftretenden Kämpfe bringen eine Neuordnung in Europa, die sowohl Altgläubigen wie auch Protestanten als gleichberechtigte Religionsgemeinschaften anerkennt. Die absolute Vormachtstellung des katholischen Spaniens wird schrittweise zurückgedrängt. Die prägende Staatsform der Frühen Neuzeit ist der Absolutismus, die auch mit dem Aufkommen einer neuen Wirtschaftsform, dem Merkantilismus einhergeht. Der Absolutismus äußert sich hauptsächlich in dem Selbstverständnis des Monarchen gegenüber seinen Untertanen. König Ludwig XIV. von Frankreich , genannt auch der Sonnenkönig vertritt die Ansicht, "Der Staat bin ich." König Friedrich II. von Preußen als Vertreter des "aufgeklärten Absolutismus" versteht sich als den "obersten Diener des Staates." In die Frühe Neuzeit (und nicht etwa in das Mittelalter) fällt auch die Zeit der großen Hexenverfolgung. Zu dem Ende dieser Epoche kommen Prozesse der Demokratisierung der Gesellschaft zu dem Durchbruch. Das äußert sich am markantesten an der Großen Französischen Revolution 1789 wie auch der Unabhängigkeitserklärung von Amerika 1776, die beide zumokratischen Neuordnungen der Gesellschaft führen. Das äußert sich an einem neuen Staatsaufbau, bei dem der Adel seine politische Führungsrolle verliert, wie auch einer auf einer demokratischen Verfassung basierenden Rechtsordnung.
Buch-Tipp: Ein Mann - Ein Buch Ein tolles Buch Beim durchblättern und lesen des Buches habe ich viel gelacht. Dies ist ein sehr unterhaltsames Buch und es gab einiges, was ich noch nicht wusste.
Habe beschlossen, noch 2 zu kaufen und diese meinen Söhnen zu schenken. |
Wirtschaftliche Entwicklung | |
Aus wirtschaftlicher Perspektive markierte dieses Zeitalter das Ende des Feudalismus, einer Wirtschaftsform, die auf dem Grundbesitz, besser gesagt der Grundherrschaft des Grundherrn als Lehnsherr oder Vasall des Monarchen und deren Besitz leibeigener Bauern beruhte. Zusätzlich bedeutet es das Ende des bisherigen Zunft- und Ständewesens in den mittelalterlichen Städten. Die Expansion durch eine verstärkte Seefahrt und der damit verbundenen Entdeckungen führte zu neuen wirtschaftlichen Strukturen in dem Welthandel. Es wurde ersetzt von einem aufkeimenden Kolonialismus und Überseehandel durch die Großmächte Spanien, Portugal, Niederlande, Großbritannien und Frankreich und die Entwicklung der Manufaktur. Diese Entwicklungen legten das Fundament für Industrialisierung und Kapitalismus. Auch den Silberbergbau haben wir nicht zu vergessen. Die Entdeckungen der Silbervorkommen in der "Neuen Welt" führten zu dem Rückgang der traditionellen Zinn- und Silberförderung in dem sächsischen Erzgebirge bis zu dem schließlichen Abbruch dieser Förderung. Der Absolutismus brachte eine neue Wirtschaftform, die des Merkantilismus mit sich. Der auf dem Handel basierende Kapitalgewinn gibt diesem System seinen Namen, weil der absolutistische Staat in seinen Außenbeziehungen nach kaufmännischen Gesichtspunkten verfuhr.
Eine wesentliche Veränderung hinsichtlich Industrialisierung brachte die Erfindung der Dampfmaschine durch James Watt in dem 18. Jahrhundert mit sich. Diese führte nicht ca. zu einer Revolutionierung der Produktionsverhältnisse, insbesondere in der Stahlindustrie, sondern auch der Verkehrsinfrastruktur durch die Einführung der Eisenbahn, deren Beginn in Englandins Jahr 1804 fällt. In gewisser Weise läutet sie das Ende der Frühen Neuzeit ein.
Buch-Tipp: Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra Sodom und Neapel Roberto Saviano ist Schriftsteller und Journalist und schloss sein Philosophie Studium mit Diplom ab. Für den Roman "Gomorrha" wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Der Titel des Romans spielt sowohl auf das sündhafte Gomorrha der Bibel als auch auf das neapolitanische Verbrechersyndikat Camorra an. Das Buch ist eine Mischform... |
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Neben diesen Entwicklungen in der allgemeinen Politik haben wir die Fortschritte in der Wissenschaft zu sehen, welche unzweifelhaft einen wesentlichen Unterschied zu den vorangehenden Epochen markieren und somit ebenso für diese Epoche charakteristisch sind. Die Entdeckungen der spanischen und portugiesischen Seefahrer Kolumbus, Magellan, Vasco da Gama erweiterten das seit der Antike bestehende Weltbild, das (von einzelnen, kaum rezipierten Entdeckungen wie denen der Wikinger in Amerika abgesehen) lediglich Europa, Afrika nördlich der Sahara und Teile Asiens umfasste. Die Neuentdeckungen legten den Grundstein für den Aufbau des spanischen und portugiesischen Weltreiches und nach deren Niedergang in dem Laufe des 17. Jahrhunderts den für den Aufbau des englischen, niederländischen und französischen Kolonialsystems. Auch die Weltreisen von James Cook dürfen hier genannt werden. Auch sie haben uns wesentliche Aufschlüsse über die Beschaffenheit der Erde gegeben. Zu Cooks Ehre gereicht es auch einen Weg gefunden zu haben, um einer damals gefürchteten Seefahrerkrankheit, dem Skorbut, wirksam zu begegnen. In dieses Zeitalter gehören die Astronomen Tycho Brahe, Nikolaus Kopernikus und Johannes Kepler, Galileo Galilei und Isaac Newton. Sie sorgten dafür, dass das geozentrische Weltbild oder Ptolemäische Weltbild durch ein heliozentrisches Weltbild abgelöst wurde. Dieses System wurde letzten Endes auch durch Newtons Gravitationstheorie abgestützt. Auch die Medizin macht in dieser Zeit große Fortschritte. Zu den wichtigsten Vertretern gehörten zu ihrer Zeit Paracelsus, einem Vorläufer der Pharmazie bzw. Bartolomeo Eustachi, einer der Mitbegründer der Wissenschaft der Anatomie.
Buch-Tipp: Im Netz der Pflegemafia. Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden Ignoranz ist menschlich. . . . Handeln erst recht! Ein weiteres Beispiel dafür, dass alte Menschen in Pflegeheimen schutzlos gestellt werden und die Justiz häufig nicht auf der Seite der Schutzbefohlenen steht, sondern denen Recht gibt, die es verstehen das Recht für ihre Interessen schamlos zu missbrauchen.
Fassungslos macht vor allem die... |
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Zu den bedeutendsten Philosophen des 16. und 17. Jahrhundert zählen Spinoza, Michel Montaigne und Rene Descartes, John Locke und Thomas Hobbes. In die Zeit des 18. Jahrhunderts fällt die philosophische Auseinandersetzung der Aufklärung, die mit der großen Enzyklopädie letzten Endes die Revolution in Amerika und Frankreich vorbereitet. Entscheidend hierfür wird das aufklärerisch geprägte Menschenbild, das in der Losung der Französischen Revolution seinen prägnantesten Ausdruck findet Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Hinsichtlich der Frühaufklärung denkt man zunächst an Denis Diderot und Voltaire, Montesquieu, Jean Baptiste le Rond d'Alembert oder Jean Jacques Rousseau und damit eher an die Moralisten . Auch die Lehre vom Gesellschaftsvertrag von Rousseau ist eine Frucht dieser Philosophie. Schon hier beginnt sich Kritik am Absolutismus zu formieren. Auch denkt man sicher an die Vernunftphilosophie von Immanuel Kant. Die ersten, die eine Geschichtsphilosophie entwickeln, sind die Vertreter des deutschen Idealismus Johann Gottfried Herder und Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling. Ein weiterer wichtiger Vertreter des deutschen Idealismus ist Johann Gottlieb Fichte. Auch Fichte veröffentlicht zur Lehre vom Gesellschaftsvertrag. Unverkennbar ist Rousseau hierfür Vorbild, dessen Philosophie auf der Volkssouveränität und dem Naturrecht beruht. Fichte und Schelling vertreten auch eine Naturphilosophie. Nicht zu vergessen ist hierbei auch Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Dieser ist mit seiner Geschichtsphilosophie ebenfalls einer der Wegweiser des 19. Jahrhunderts. In dem 18. Jahrhundert haben wir auch eine philosophische Ausrichtung zu einem Rationalismus zu verzeichnen, der besonders der englischen Nationalökonomie verpflichtet ist. Zu diesen Vertretern zählen David Hume, auf dem nicht wenig die Philosophie von Immanuel Kant beruht. Auch haben wir hier Adam Smith zu zählen als dem Begründer der Nationalökonomie.
Im 18. Jahrhundert haben wir erstmals eine wissenschaftlich fundierte Beschäftigung mit der Geschichte der Kunst des griechischen Altertums durch Johann Joachim Winckelmann. Auf ihn geht letztendlich die gesamte Klassische Altertumswissenschaft zurück. Auch für das Menschenbild dieser Zeit, die man auch mit dem Stichwort "Neuhumanismus" umschreiben könnte, ist Winckelmann von Bedeutung. Man denke nicht von ungefähr auch an den so genannten Laokoonstreit zwischen Johann Gottfried Herder und Gotthold Ephraim Lessing.
Buch-Tipp: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (Stern-Buch) stets noch aktuell und ergreifend toll geschrieben, sehr ehrlich, sehr realistisch. leider hält dieses buch ca. die wenigsten davon ab drogen zu versuchen. ich würde sogar sagen das dieses buch einen eher noch dazu verführt. |
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Die Kunst allgemein ist ein Spiegelbild des Zeitgeschmacks, des Menschenbildes, der allgemeinen Zustände in der Gesellschaft und des Staates und einem dementsprechenden Gesellschaftsverständnisses. Wie die oben stehenden Absätze erkennen lassen, sind diese Bedingungen auch in dieser Zeit Wandlungsprozessen unterworfen.
Die vorherrschenden Kunststile dieser Epoche vornehmlich in Europa sind Renaissance und in einer Spätform Manierismus, Barock und Rokoko. Diese sind in dem Wesentlichen in allen Kunstgattungen vertreten. Zu den bedeutendsten Künstlern dieser Zeit zählen beispielsweise Rembrandt, Michelangelo, Sandro Botticelli, Albrecht Dürer und Peter Paul Rubens.
Nebst den Kunststilen dieser Epoche prägte sich in dieser Zeit verstärkt auch ein gewinnorientierter Kunstbetrieb aus. So hatte z. B. bereits Lucas Cranach eine Werkstatt, in der er keineswegs allein beschäftigt war. Hierbei hat man zusätzlich zu unterscheiden zwischen Werkstätten, die vorrangig oder immerhin mit hohem Anteil Auftragsarbeiten von staatlichen (also Höfen) oder kirchlichen Institutionen oder Personen ausführen.
Auch in dieser Zeit gibt es eine außereuropäische Kunst. Dazu zählt die Kunst der indianischen Hochkulturen, die erst mit der Landung von Hernando Cortez und Francisco Pizarro unterging. Daran ändert nichts die Tatsache, dass einige bedeutende Reste davon noch vorhanden sind. Das betrifft besonders die Kunst und Kultur der Inka, der Maya und der Azteken. In Ostasien war die Frühe Neuzeit geprägt durch erste Kontakte mit dem Westen, wenn wir von den früheren Reisen des berühmten Venetianer Marco Polo einmal absehen, deren Authentizität bis heute nicht völlig geklärt ist, einen Niedergang des Buddhismus und ein Wiedererstarken des Konfuzianismus.
Buch-Tipp: Worauf es ankommt Die Beschreibung für das Buch " Worauf es ankommt" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Was für die Kunst gilt hinsichtlich des Zeitgeschmacks, des Menschenbildes, der allgemeinen Zustände in der Gesellschaft und des Staates und eines dementsprechenden Gesellschaftsverständnisses, trifft ebenso für die Literatur zu. Namentlich in der Aufklärungszeit gilt das ganz besonders, wo die Literatur enge Verbindungen zur Philosophie hat. Wichtige Vertreter der französischen Aufklärungsliteratur sind Voltaire oder Diderot. Zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Literatur gehören für das 18. und beginnende 19. Jahrhundert Georg Christoph Lichtenberg, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Friedrich Schiller, Christoph Martin Wieland, Heinrich von Kleist, Novalis, Johann Gottfried Herder. Die Zeit von Goethe, Schiller und Herder bezeichnet man als den Sturm und Drang. Wenn hier von Lessing, Goethe und Schiller geredet wird, darf der Hinweis nicht fehlen, dass sie auch eine Reihe Theaterstücke schreiben. Sie nehmen auch aktiven Anteil am zeitgenössischen Theater selbst.
Auch die Reformationszeit und die Zeit der Glaubenskämpfe hat ihre typische Literatursprache. Sie erschöpft sich keineswegs ca. mit Luther und seiner Bibelübersetzung. Fraglos hat Luther mit weiteren Werken hierzu einen wichtigen Beitrag beleistet. Gerade in dieser Zeit ist sie häufig sehr polemisch. So gibt es reformatorische und auch antilutherische Literatur. Häufig hat sie publizistischen Charakter und so kommen sie als kurze Stücke als Flugschriften vor. Man spricht auch von so genannter Flugschriftenliteratur. Zu wichtigen Vertretern dieser Zeit gehören u. a. Hans Sachs oder auch Sebastian Brant. In die Zeit des Dreißigjährigen Krieges gehört Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen und sein Abenteuerlicher Simplicissimus.
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Da die Musik eine Kunstgattung ist, trifft hinsichtlich der Auffassungen zu dem Menschenbild und dem der Gesellschaft dasselbe zu, was zur Kunst und Literatur bereits gesagt ist.
Wir wissen auch in der Reformationszeit von Kirchenliedern, die Martin Luther geschrieben hat. Die Noten sind erhalten geblieben. Die Zeit des Barocks, des Rokoko und der Aufklärung bringt Musiker und Komponisten hervor, die in der klassischen Musik nicht wegzudenken sind. Zu denen zählen Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven.
Gerade für die gesellschaftliche Kultur an den Höfen zur Zeit der Aufklärung ist die Musik ein wichtiger Bestandteil. Immerhin von Kaiser Leopold II. (HRR) und König Friedrich II. von Preußen ist bekannt, dass sie selbst musizieren und zu dem Teil auch komponieren.
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- Aretin, Karl Otmar von, Das Reich: Friedensgarantie u. europ. Gleichgewicht 1648 - 1806, Stuttgart 1986.
- Blickle, Peter, Die Reformation in dem Reich, Stuttgart 1982.
- Duchardt, Heinz, Das Zeitalter des Absolutismus, 3. überarb. Aufl., München 1998.
- Dülmen, Richard van, Die Entdeckung des Individuums, Frankfurt am Main 1997.
- Dülmen, Richard van, Die Gesellschaft der Aufklärer, Frankfurt am Main 1996.
- Dülmen, Richard van, Gesellschaft der Frühen Neuzeit, Wien 1993.
- Lutz, Heinrich, Reformation und Gegenreformation, durchgesehen und ergänzt von Alfred Kohler, 4. Aufl., München 1997.
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